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Lüneburg, Juli 2019

In allen Himmelsrichtungen

 

Die Sparkassenstiftung fördert für 170.000 Euro Projekte in den Bereichen
Jugend, Sport, Bildung und Soziales

Ziehen an einem Seil(-Strang) und haben Spaß am Sport: Nicole Bloch und Jens Kaidas.

170.000 Euro: So viel Geld spendet die Sparkassenstiftung Lüneburg jedes Jahr an Projekte aus den Bereichen Jugend, Sport, Bildung und Soziales. Grund genug für den Stiftungsfondsvorsitzenden Jens Kaidas, einige der aktuellen Projekte vorzustellen. Denn seine Maxime lautet: „Das A und O ist, dass ehrenamtliche Arbeit anerkannt wird.“

 

Kleine und große Vereine, verteilt über die ganze Stadt und alle Himmelsrichtungen des Landkreises Lüneburg und in den verschiedensten Bereichen engagiert: „Unser Ziel ist, möglichst flächendeckend und möglichst vielfältig zu unterstützen“, sagt Kaidas.

 

Passend zur Saison bekommt der TuS Reppenstedt zum Beispiel 5.000 Euro für die Erweiterung seiner Beachvolleyballanlage, der Reit- und Fahrverein Echem/Scharnebeck bekommt 3.000 Euro für seine Reitanlage, der SV Karze 1.000 Euro für neuen Fußballtore, der Ruderclub „Welle“ in Bardowick 3.000 Euro für ein

 Ruderboot zum 125-jährigen Vereinsjubiläum, und den Naturwissenschaftlichen Verein für das Fürstentum Lüneburg unterstützt die Stiftung für sein Projekt „Stadtökologische Rundgang“ in Lüneburg mit 2.500 Euro.

 

Das Ma Donna vom Lebensraum Diakonie e.V. erhält 2.000 Euro für ein Präventionsprojekt zum Thema K.O.-Tropfen und die Jägerschaft Lüneburg 1.000 Euro für ihr Projekt „Wilde Weihnachten für sozial schwache Familien“. Der dickste Batzen geht an die prominentesten Sportler der Region: Mit 10.000 Euro unterstützt die Sparkassenstiftung Lüneburg die Volleyballer der SVG Lüneburg.

 

Förderungen können übrigens noch beantragt werden! Bislang sind erst zwei der jährlichen drei Tranchen vergeben. Weitere Informationen  HYPERLINK "http://www.Sparkassenstiftung-lueneburg.de" www.Sparkassenstiftung-lueneburg.de.

Lüneburg, Juli 2019

Super Duo in Hannover

 

Elina Goldmund (11) und Julius Lehmann (13)
erreichen die Plätze 2 und 3 auf Landesebene im Vorlesewettbewerb „Schöler leest Platt“

Elina Goldmund und Julius Lehmann beim Bezirksentscheid in der Oberschule Adendorf im Mai. Am Mittwoch haben sie in Hannover Platz 2 und 3 auf Landesebene belegt.

Sie wird immer besser: Elina Goldmund, 11 Jahre alt und aus Südergellersen, hat den zweiten Platz auf Landesebene im Vorlesewettbewerb „Schöler leest Platt“ gemacht. In ihrer Altersstufe ist die Schülerin damit die Zweitbeste in ganz Nieder­sachsen. Elina war nicht allein in Hannover: Auch Julius Lehmann, 13, aus Adendorf war dabei. Der Raabe-Schüler belegte Platz 3 in seiner Gruppe.

 

„Ich spreche vielleicht ein bisschen anders als ihr es kennt“, warnt Elina stets ihre Zuhörer op Platt vor. „Meine Mutter und meine Großmutter kommen nämlich aus Mecklenburg.“ Die Jury hat sich daran nicht stören lassen – sie belohnte den Witz und das Talent, mit dem die Fünftklässlerin von der Wilhelm-Raabe-Schule die Geschichte „De pädagogische Opgraav“ vorlas. Denn diese Geschichte findet Elina selbst so lustig, dass sie sie immer wieder mit blitzenden Augen vorträgt: Als ein Vater seiner Tochter die Angst vor Spinnen nehmen will, indem er ihr eine Spinne zeigt, holt das Mädchen zum Gegenschlag aus: Sie leiht sich von einer Freundin eine Ratte aus, wohl wissend, dass ihr Papa Ratten verabscheut. Und diese soll er dann einmal ganz genau und liebevoll betrachten – genauso wie sie es mit der Spinne tun sollte.

Und Julius? Der Gymnasiast der Wilhelm-Raabe-Schule ist zwar mit Plattdeutsch nicht groß geworden, sondern hat sein erstes Wort erst in der fünften Klasse in einer Schul-AG gesprochen. Ein alter Hase ins Sachen Platt ist mit seinen 13 Jahren Julius dennoch: Er trat bei den „Plattdeutschen Wochen“ auf, organisiert vom Platt­deutschbeauftragten Günther Wagener, gewann vor zwei Jahren den Landes­ent­scheid bei „Schöler leest Platt“ und synchronisierte die Hauptrolle im ersten platt­deutschen Kinderfilm auf Platt: „Ritter Trenk“.

 

Organisiert wird der Plattdeutsche Lesewettbewerb alle zwei Jahre von den nieder­sächsischen Sparkassenstiftungen. Lüneburgs Organisatorin Nicole Bloch hat ihre beiden Schützlinge nach Hannover ins Gebäude des NDR begleitet. „Die Stimmung war super“, erzählt sie. „Platt lebt, das spüren wir in diesem Wettbewerb alle zwei Jahre – und das ist wunderbar.“ Mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler machen jedes Jahr in ganz Niedersachsen bei „Schöler leest Platt“ mit.

Lüneburg, Juni 2019

Schwimmtrainer dringend gesucht

 

Freibad Adendorf und Sparkassenstiftung funken SOS

„Immer weniger Kinder können schwimmen“, sagt Schwimmmeister Roman Zuther vom Freibad Adendorf.

SOS: Für die Kinder-Schwimmkurse im Adendorfer Freibad in den Sommerferien gibt es zwar mehr als genügend Mädchen und Jungen, die schwimmen lernen möchten – aber nicht genügend Trainerinnen und Trainer.

 

Ziel der Kurse ist das Seepferdchen, sie dauern jeweils zwei Wochen und laufen zwischen dem 8. Juli und dem 14. August. Kein Trainer muss aber zwei Wochen am Stück arbeiten. Wer also Lust hat, sich immer Sommer etwas dazuzuverdienen und Kindern das Schwimmen beizubringen, möge sich bei Koordinatorin Nicole Bloch von der Sparkassenstiftung melden: Telefon 04131-8544536 oder per E-Mail unter nicole.bloch@sparkassenstiftung-lueneburg.de.

 

 

Sechs Partner organisieren die Schwimmkurse gemeinsam: Sparkassenstiftung Lüneburg, Gemeinde, Freibad, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Adendorf-Scharnebeck, Kinderladen und der Verein „Baden in Adendorf“

Lüneburg, Juni 2019

Kaum zu beschreiben

 

Und doch in einem Heft vereint:

die sehr breite Stiftungslandschaft in Stadt und Landkreis Lüneburg

Zeigen das neue Heft: v. l. Sabine Schölzel, Harald Ottmar, Ulrich Mädge und Nicole Bloch.

Wie breit das gesellschaftliche Engagement in der Region ist, lässt sich jetzt in einem Büchlein ablesen: Die Broschüre „Stiftungen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg“ stellt (fast) jede Stiftung vor, die es hier gibt. Eine davon ist sogar die älteste noch aktive Stiftung Niedersachsens, gegründet vor mehr als 800 Jahren. Erhältlich ist das Heft ab Juli bei der Sparkassenstiftung und der Sparkasse Lüneburg.

 

„Es kommen immer wieder neue Stiftungen dazu“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Mädge mit Freude. „An der Vielzahl der Stiftungen sehen wir die vielfältige Beteili­­gung der Bürgerschaft. Mit fast acht Stiftungen pro 10.000 Einwohner liegt Lüne­­burg etwa gleichauf mit Oldenburg, die unter den Großstädten Platz zwei in Nieder­­sachsen belegt.“ Landrat Manfred Nahrstedt betont, dass Stiften stets einen Mehr­­wert bringt. „Es vermittelt ein gutes Gefühl, zur Lösung von Aufgaben beizutragen und zu erleben, dass man etwas bewegen kann.“

 

Die Stiftungen und ihr jeweiliges Engagement in einer Broschüre vorzustellen, ist nicht nur für mögliche Antragsteller von Interesse, sondern auch für die Insti­­tutio­­nen selbst. „Die Stiftungen lernen sich untereinander kennen“, sagt Harald Ottmar, stellvertretender Leiter des Amts für regionale Landesentwickung, Stiftungsauf­­sicht der Region. „Das ist für alle interessant und kann für Kooperationen sorgen.“

Sabine Schölzel, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Lüneburg, weist auf die Beratung von Stiftern durch ihr Institut hin. „Potenzielle Zustifter finden in diesem Heft Anregungen, wo und wie sie sich engagieren können. Wir als Sparkasse unterstützen ihr Engagement gern durch unser individuelles Stiftungsmanagement.“

Zehn Jahre ist die erste Auflage des Stiftungswegweisers her. Projektleiterin Nicole Bloch von der Sparkassenstiftung Lüneburg freut sich, dass es nun eine zweite, aktuelle Version gibt. „Das Engagement ist so enorm, dass es kaum zu beschreiben ist. Wir selbst wollen mit unseren Förderungen die Region noch kreativer, vielfältiger und verantwortungsbewusster machen.“

 

Die älteste noch aktive Stiftung Niedersachsens ist übrigens der Lüneburger Hospitalfonds Sankt Benedikti, gegründet im Jahr 1192. Er wird heute verwaltet von der Klosterkammer Hannover.

 

 

 

 

 

Die Broschüre können Sie hier als PDF herunter laden

Hermannsburg, Juni 2019

Julius und Elina fahren nach Hannover

 

Die beiden Raabe-Schüler machen mit beim Landesentscheid von „Schöler leest Platt“

v. l. n. r.: Julius Lehmann, Günter Wagner, Insa Twesten, Elina Goldmund, Hilde Borchers

Sie können stolz auf sich sein – und nach der Freude über ihren Sieg gleich weiter üben: Julius Lehmann aus Adendorf und Elina Goldmund aus Südergellersen haben in ihrer jeweiligen Altersklasse den Bezirksentscheid im niedersachsenweiten Vorlesewettbewerb „Schöler leest Platt“ gewonnen. Das bedeutet: Am 26. Juni treten sie in Hannover gegen andere Kinder aus dem ganzen Bundesland an.

 

„Die Qualität unserer Lüneburger war wirklich gut“, erzählt Günther Wagener, Plattdeutsch-Beauftragter für Stadt und Landkreis Lüneburg. Er war Mitglied der Jury beim Bezirksentscheid am 6. Juni in Hermannsburg, Landkreis Celle. „Über das gute Abschneiden habe ich mich sehr gefreut.“

 

Mit dem Erfolg der Kinder sieht Wagener auch die Anstrengungen des Vereins Lüneplatt e.V. belohnt, der sich im ganzen Landkreis fürs Plattdeutsche einsetzt und gerade den „Plattdüütsch Bökerkuffer“, den plattdeutschen Bücherkoffer, für Schulen und Kindergärten mit aktueller Literatur op Platt bestückt hat. „Dranbleiben ist das Wichtigste“, sagt Wagener. „Es reicht nicht, die Kinder alle zwei Jahre zum Vorlesewettbewerb zu ermutigen, es muss auch zwischendurch immer wieder etwas passieren.“

Mit Julius (13) snackt Günther Wagener bereits seit mehr als zwei Jahren Platt, denn mit dem Wechsel aufs Gymnasium Wilhelm-Raabe-Schule kam der Junge zum ersten Mal mit der plattdeutschen Sprache in Berührung – und auf den Geschmack. Julius hat nicht nur bereits 2017 den Landesentscheid von „Schöler leest Platt“ gewonnen, sondern im vergangenen Jahr auch den Kinderfilm „Ritter Trenk op Platt“ synchronisiert. Er lief in ganz Norddeutschland in den Kinos und ist gerade auf DVD erschienen.

 

Elina Goldmund (11) aus Südergellersen dagegen ist mit Platt groß geworden: Mutter und Großmutter snacken Platt – wenn auch mit teilweise anderer Färbung, weil die beiden aus Mecklenburg-Vorpommern stammen. Und damit niemand verwundert die Stirn runzelt, kündigt Elina das vorm Vorlesen an.

 

Hilde Borchers von der Grundschule Hermann Löns und Insa Twesten von der Grundschule Artlenburg belegten jeweils den 2. Platz in Ihrer Altersgruppe.

 

Rund 10.000 Kinder und Jugendliche nehmen landesweit an dem von den niedersächsischen Sparkassen alle zwei Jahre organisierten Lesewettbewerb teil. Für Julius und Elina heißt es jetzt: üben für den Landeswettbewerb am 26. Juni in den Räumen des NDR in Hannover.

Alt Garge, Mai 2019

Schwimmen lernen im Wald

 

Alt Garge bietet zum ersten Mal Kurse der Sparkassenstiftung in den Sommerferien an

Werben für die Schwimmkurse im Waldbad Alt Garge: v. l. Benneth Schilling und Frank Greatzner vom Waldbad sowie Nicole Bloch und Birgit Neumann von der Sparkassenstiftung.

 

Die ersten Anfragen gab es schon, bevor die Kurse offiziell bekannt wurden: So be­­liebt sind die Schwimmkurse für Kinder, die die Sparkassenstiftung Lüneburg seit vorigem Jahr in Stadt und Landkreis anbietet. In diesem Sommer ist zum ersten Mal das Waldbad in Alt Garge dabei. Auch dort stehen schon die ersten Mädchen und Jungen in den Startlöchern. Dabei beginnen die Kurse erst im Juli.

 

Eine rote Badekappe bekommt jedes Kind zu Beginn des Schwimmkurses. „Sie dient nicht nur als schnelles und einfaches Erkennungszeichen im Wasser, sondern auch als Eintrittskarte in das Freibad“, erklärt Nicole Bloch, die bei der Sparkassen­­stiftung die Schwimmkurse koordiniert.

 

Partner in Bleckede ist der Bürgerverein: Die Zweite Vorsitzende Birgit Neumann ist auch im Stadtrat und im Förderverein des Waldbades aktiv. Sie weiß: „Es hat immer zu wenig Plätze für Schwimmkurse in Bleckede gegeben. Toll, dass es in diesem Sommer durch die Stiftung mehr Kurse gibt.“

 

 

Drei Schwimmtrainer haben Nicole Bloch und Birgit Neumann bereits akquiriert, ein vierter wird noch gesucht. „Die Kurse sind eine super Ergänzung“, sagt Frank Graetzner vom Waldbad Alt Garge. Einer der Mitarbeiter, Benneth Schilling, wird in seiner Freizeit in den Kursen als Trainer arbeiten. „Das Waldbad ist beliebt“, weiß Schilling, der selbst in Bienenbüttel lebt. „Viele meiner Freunde fahren her.“ Andere kommen aus Dahlenburg und sogar aus Lüneburg.

 

Jeweils zwei Wochen dauern die Kurse von dienstags bis freitags und beginnen am Dienstag, 9. Juli, sowie am Dienstag, 23. Juli. (Montags ist das Waldbad vormittags geschlossen.) Von 10 bis 11 Uhr dauert der Anfängerkursus, die Fortgeschrittenen sind von 11 bis 12 Uhr an der Reihe. Die Kurse richten sich an Kinder ab sechs Jahre und kosten 40 Euro. Die Badekappe gibt’s als Geschenk dazu.

 

Das Anmeldeformular können Sie hier herunter laden.

Adendorf, Mai 2019

Platt lesen und snacken

 

Die Gewinner des Kreisentscheids „Schölers leest Platt“ sind:

Hilde Borchers, Insa Twesten, Elina Goldmund und Julius Lehmann

Gewinner und Gratulanten: Gewinner und Gratulanten: vorne v.l. Finn Richard Middelbeck (2. Platz Gruppe A), Hilde

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Supermarkt: So jedenfalls in der Geschichte vom Appelboim, mit der Insa Twesten ihre Zuhörer beim Lesewettbewerb „Schöler leest Platt“ zum Lachen gebracht hat. Denn die geht so: Zwei Nachbarn streiten sich um einen Apfelbaum. Erst pflücken sie die Früchte immer früher, dann knipsen sie sogar die Knospen ab, damit der andere keine Äpfel abbekommt. Schließlich fällt einer von beiden den ganzen Baum – und die beiden treffen sich im Supermarkt beim Äpfelkaufen.

 

Insa Twesten besucht die vierte Klasse der Grundschule Artlenburg, und die Liebe zum Platt liegt bei ihr in der Familie: Großvater Bubi Twesten steht regelmäßig mit Akkordeon und plattdeutschen Liedern auf den Bühnen der Region – auch bei der Siegerehrung des Lesewettbewerbs auf Kreisebene in der Aula der Oberschule Adendorf am Donnerstagnachmittag. Mit ihrer Geschichte vom Apfelbaum gewann Insa in ihrer Altersklasse.

 

Hilde Borchers (8), Drittklässlerin von der Hermann-Löns-Schule aus Lüneburg, ist die jüngste Gewinnerin. Sie hat das erste Wort Platt erst in der Plattdeutsch-AG in der Schule gesprochen – zu Hause gibt es keine Plattsnacker. Bei den Älteren heißen die Sieger Elina Goldmund (11) aus Südergellersen und Julius Lehmann (13) aus Adendorf. Beide sind echte Talente im Vorlesen von Plattdüütsch: Sie haben

 bereits vor zwei Jahren in ihrer jeweiligen Altersklasse gewonnen. Elina Goldmund spricht Platt mit Mutter und Großmutter, Julius Lehmann von der Wilhelm-Raabe-Schule hat Plattdeutsch erst auf dem Gymnasium gelernt - und voriges Jahr den Kinderfilm „Ritter Trenk“ in der Hauptrolle op Platt synchronisiert.

 

„Es ist faszinierend, wie gut Plattdeutsch auch als Fremdsprache zu erlernen ist“, sagt Wiebke Erdtmann, Beraterin für Plattdeutsch an der Landesschulbehörde für die Landkreise Lüneburg, Harburg und Heidekreis. „Lesetexte sind der erste gute Einstieg, und der Lesewettbewerb motiviert ungemein zum Weitermachen.“ Gemeinsam mit Nicole Bloch von der Sparkassenstiftung Lüneburg hat Erdtmann den Wettbewerb im Landkreis Lüneburg organisiert. „Als Regionalsprache ist Plattdeutsch ein hohes Kulturgut“, sagt Nicole Bloch. „Dieses zu wahren und weiterzuentwickeln, wollen wir gern unterstützen.“

 

Rund 10.000 Kinder und Jugendliche nehmen landesweit an dem von den niedersächsischen Sparkassen alle zwei Jahre organisierten Lesewettbewerb teil. „Wir wollen Mut machen, Plattdeutsch zu sprechen“, sagte Ulli Büsch von der Sparkasse Lüneburg stilgerecht op Platt. „Deswegen unterstützen wir auch in Zukunft gern innovative Plattdeutsch-Projekte.“ Weiter geht’s im Wettbewerb mit dem Bezirksentscheid in Hermannsburg, Landkreis Celle, am 6. Juni.

Lüneburg, April 2019

Dieses Wohnheim macht glücklich

 

Für 200 Euro in der Altstadt leben:
Das ermöglicht die Lucia Pfohe Studentenstiftung und saniert kräftig ihr Haus Auf dem Meere

Zu Besuch im WG-Zimmer des Studentenwohnheims Auf dem Meere von Fiona Hawes (2.v.r.): v.l. Karin Pfohe, Nina Lawryniuk, Hans-Jürgen Pfohe und Mitbewohnerin Marleen Schwarze.

 

Wenn Marleen Schwarze und Fiona Hawes von ihrem Leben im Studenten­wohnheim erzählen, strahlen die beiden jungen Frauen über das ganze Gesicht. „Was wir hier haben, ist ein echter Glücksfall“, sagt Marleen Schwarze, und ihre Mitbewohnerin nickt. „Es ist traumhaft.“ Jahrhundertealte Mauern und Balken, dazu eine nagelneue Gemeinschaftsküche: Dieses Wohnheim ist ein Kleinod. Es steht mitten in der Altstadt, zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt und gehört der Lucia Pfohe Studentenstiftung.

 

In der Diele begrüßt ein großes Sofa Bewohner und Gäste, in den Stockwerken darüber liegen vier Wohngemeinschaften mit jeweils drei Zimmern. Die Miete beträgt je nach Zimmergröße zwischen 140 und 220 Euro. „Das ist das Ziel der Stiftung: Studierenden gute Bedingungen zum Lernen zu verschaffen“, sagt Hans-Jürgen Pfohe, Sohn des Stifterpaares Hans und Lucia Pfohe.

 

Und die könnten besser nicht sein, sind sich Marleen Schwarze und Fiona Hawes einig, als Vertreter der Stiftung jetzt das Haus besuchten, um sich ein Bild von den gerade abgeschlossenen Sanierungsarbeiten zu machen. „Wer einmal einzieht, zieht nicht wieder aus“, sagt Fiona Hawes, 23, Psychologie-Studentin. „Außer natürlich, man zieht ganz weg aus Lüneburg.“

 

Das gilt vor allem nach Abschluss der umfangreichen Renovierungsarbeiten der vergangenen Monate: Unter anderem wegen der Feuergefahr wurden die nicht mehr zeitgemäßen Schrankküchen aus den Zimmern entfernt, statt­des­sen gibt es jetzt eine moderne große Gemeinschaftsküche in der Diele. „Sie wirkt total gemeinschaftsfördernd“, erzählt Marleen Schwarze, 23, Studentin der Umweltwissenschaften. „Vorher hat jeder im wahrsten Sinne sein eigenes Süpp­chen gekocht.“

 

Die Geschäfte der Lucia Pfohe Studentenstiftung hat Hans-Jürgen Pfohe im vergangenen Sommer an die Sparkassenstiftung Lüneburg übertragen, seither kümmerte sich Nina Lawryniuk um die Abwicklung sämtlicher Verwaltungs­auf­gaben sowie der aufwendigen Sanierungs- und Brandschutzarbeiten. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagte Pfohe. „Meine Eltern würden sich freuen, wenn sie erleben würden, in welchem guten Zustand das Haus ist und wie zufrieden die Studierenden sind.“

 

Tradition, Vertrauen und Sparsamkeit: Nach diesen Werten führte Hans Pfohe die nach seiner Frau benannte Strickwarenfabrik Lucia in Lüneburg. 1986 grün­dete das Ehepaar die Stiftung und kaufte eines der ältesten Gebäude Lüne­burgs auf, um es zu einem Studentenwohnheim zu machen: Auf dem Meere 36. Mehr als 250 Studierende haben dort seither gelebt.

Lüneburg, Februar 2019

Schwimmlern-Welle rollt über die Region

 

Sparkassenstiftung bietet neue Kurse für Kinder in Stadt und Landkreis Lüneburg an.

Wie groß die Welle sein wird, die sie mit ihrer Idee anstoßen würden, ahnten Jens Kaidas und Nicole Bloch zu Beginn des letzten Jahres nicht. Weil so viele Kinder nicht schwimmen können, organisierte das Duo der Sparkassenstiftung Lüneburg zum ersten Mal Anfänger- Schwimmkurse. Das Interesse war viel größer als die Anzahl der Plätze, und Nicole Bloch musste vielen Eltern absagen. Die gute Nachricht kommt jetzt: In diesem Jahr geht es weiter.

 

„Wir haben vier Schwimmtrainer gewinnen können“, erzählt die Mitarbeiterin der Sparkassenstiftung Lüneburg. „Insgesamt können wir Plätze für 168 Kinder anbieten.“ Folgende Kurse bietet die Stiftung in Oedeme an: vom 08. bis zum 12. April von 8.30 bis 9.30 Uhr sowie von 9.30 bis 10.30 Uhr einen Anfängerkurs und von 10.30 bis 11.00 Uhr einen Bronze-Kurs (Voraussetzung Seepferdchen) außerdem vom 15. bis zum 18. April von 8.30 bis 9.30 Uhr sowie von 9.30 bis 10.30 Uhr einen Anfängerkurs und von 10.30 bis 11.00 Uhr einen Bronze-Kurs (Voraussetzung Seepferdchen).

 

Die Kurse werden von der Sparkassenstiftung finanziell gefördert und kosten 20,- Euro pro Kind. Das Formular für die Anmeldung können Sie hier herunter laden. Oder sie wenden sich an Nicole Bloch unter der Telefonnummer 04131-8544536.

 

 

Anmeldeformular für den Schwimmkurs in Oedeme herunterladen.

Das Formular lässt sich einfach am PC ausfüllen.

Lüneburg, Februar 2019

Es gibt wieder Nistkästen

 

Sparkassenstiftung gibt weitere 150 Meisenhäuser gegen Spende ab –

Spenden fließen in blühende Wiesen

Eine Kohlmeise füttert ihre Jungen. Foto: Herwig Winter, BUND

Die ersten 200 Stück sind schon weg, jetzt geht die Sparkassenstiftung in die zweite Runde: Wegen der hohen Nachfrage bietet die Stiftung noch einmal Nistkästen für Meisen gegen Spende an. Gefertigt in der Tischlerei der Loewe-Stiftung, sind die Bausätze zu Hause ganz einfach selbst zusammenzusetzen. Die Spenden reicht die Stiftung weiter an Naturschutzprojekte für blühende Wiesen.

 

Ihre weißen Wangen und ihren gelben Bauch kennt wohl jeder: Die Meise zählt zu den bekanntesten heimischen Vogelarten. Gerade im Winter sind die Sing­vögel zu unseren Freunden geworden, weil die Menschen ihre gefiederten Gäste gern füttern: Das Aufhängen von Meisenknödeln gehört zu den Kindheits­erinnerungen von vielen.

 

Trotzdem ist ihr Bestand seit der letzten Zählung um 40 Prozent zurück­ge­gan­gen. Um das Vorkommen der Vogelart zu sichern, hat die Sparkassen­stiftung spezielle Nistkästen für Meisen anfertigen lassen und gibt sie gegen Spende ab.

 

„In diesen Nistkästen sind die Meisen geschützt vor Beutegreifern wie Krähen oder Katzen“, erklärt Bernhard Stilke vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Elbe-Heide. Er hat einen Bausatz entworfen, der sich exakt den Be­dürfnissen dieser Vogelart anpasst. „Der Eingang ist so klein, dass andere Tiere nicht an die Vögel herankommen.“ Und die kleinen Meisen passen trotzdem hindurch.

 

Gefertigt worden sind die Teile in der Tischlerei der Loewe-Stiftung in Ocht­missen aus wertvollem Lärchenholz. Wer einen Nistkasten bei sich im Garten aufstellen möchte – Tipp: in der Nähe von Obstbäumen haben es Meisen am liebsten –, kann sich ein Meisenhaus in der Filiale Oedeme der Sparkasse Lüneburg am Oedemer Weg 78 abholen: am Montag, 4. März, zwischen 14 und 18 Uhr. Empfohlen wird eine Spende von zehn Euro. Die eingenommenen Spenden gibt die Sparkassenstiftung weiter an die Naturschutzverbände BUND und NABU für Projekte zum Thema blühende Wiesen.

Die Nistkästen sind leider alle.

Die Nachfrage war so groß.

Eine Blaumeise, wie wir sie kennen. Foto: Herwig Winter, BUND

Lüneburg, Januar 2019

Am liebsten unordentlich

 

Vögel mögen unaufgeräumte Gärten – und Nistkästen!

Sparkassenstiftung gibt Meisenhäuser gegen Spende ab

ischlerei-Mitarbeiter Marcel Prieß schraubt das Dach des Meisenhauses fest, einen Besuch statteten ihm dabei ab: v.l. Renate Backhaus und Bernhard Stilke sowie die Tischlerei-Gruppenleiter Jannes Ode und Dirk Tarnowski-Anders.

Als Nachbarn haben sie am liebsten Obstbäume, weil sie mit den dort anzu­treffen­den Insekten und deren Larven ihre Brut füttern: Meisen. Auch wenn ihr Bestand seit der letzten Zählung um 40 Prozent zurückgegangen ist, sehen wir die Winter­vögel in heimischen Gärten noch ziemlich häufig. Damit das trotz teils widriger Umstände so bleibt, lässt die Sparkassenstiftung Lüneburg zurzeit Nistkästen anfertigen. Ende Januar werden sie gegen Spende an Vogelfreunde abgegeben.

 

„Die Meisen, die noch da sind, sollen ein sicheres Zuhause haben“, sagt Bernhard Stilke vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Elbe-Heide. Er hat den Bau­satz entworfen, sowohl einen mit einem sehr kleinen Eingangsloch für die Blaumeise als auch einen mit mehr Platz für die größeren Arten. „Der Eingang ist so klein, damit Beutegreifer wie Krähen und Katzen nicht an den Höhlenbrüter heran­kommen.“ Der Umweltschützer betont gleichzeitig, dass es für den Erhalt der Singvögel nicht ausreicht, Nistkästen aufzustellen. „Auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, sagt Stilke. „Gut wäre zum Beispiel, wenn die Gärten etwas unordentlicher würden.“ Dann nämlich können sich die Vögel auch einmal verstecken.

Renate Backhaus, Vorsitzende des Stiftungsfonds Nachhaltigkeit, bringt es auf den Punkt: „Ein Meisenkasten auf englischem Rasen bringt nichts.“ Sie lobt das zum fünften Mal in der Kooperation mit der Lüneburger Loewe-Stiftung umgesetzte Projekt: „Die eingenommenen Spenden geben wir an BUND und NABU weiter für deren Projekte für blühende Wiesen. Das schließt wunderbar an unser Thema Bienen im vorigen Jahr an, das ist echte Nachhaltigkeit!“

 

Gefertigt werden die 350 Nistkästen in der Tischlerei der Loewe-Stiftung in Ochtmissen. „Für uns ist das jedes Jahr ein tolles Projekt“, sagt Gruppenleiter Dirk Tarnowski-Anders. „Weil die Aufgabe so sinnvoll ist.“

 

Abholen können sich zukünftige Meisen-Gastgeber ihren Bausatz für einen Nistkasten gegen eine Spende am Donnerstag, 31. Januar, zwischen 14 und 18 Uhr in der Sparkassenfiliale Oedeme im Oedemer Weg 78.

Lüneburg, Januar 2019

Hof Konau 11 jetzt FÖJ Stelle

 

Bewerbungen jetzt möglich

Hof Konau 11

Sie heißen Wendländisches Seidenhemdchen und Langer grüner Gülderling, Roter Brasil und Gelber Bellefleuer: Ab dem 01. September 2019 hat der Hof Konau 11 eine ganze Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)-Stelle.

 

Es werden mit Schülern Apfelsaft gepresst und Apfelmus mit ihnen gekocht, die Flugrouten der Störche recheriert und diese auf einer riesigen Weltkarte einge-zeichnet. Bau von Nistkästen für Hornissen, Fledermäuse und verschiedene Vogel-arten gehören ebenfalls zum Afgabengebiet. Mit dem FöJ kann die praktische Fachhochschulreife erworben werden.

 

Das FÖJ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Konau 11-Natur e.V. und der Sparkas-senstiftung Lüneburg. „Wir übernehmen das Bürokratische, stellen den jungen Leuten Arbeitskleidung zur Verfügung und ein Taschengeld“, sagt Nicole Bloch von der Sparkassenstiftung. Außerdem finanziert die Stiftung eine Wohnung in Neuhaus für den jungen Menschen im FÖJ. „Wir sehen das als einen Beitrag zur Stärkung der Region. Wir wollen den vielen Jugendlichen zeigen, dass der Apfel nicht aus dem Supermarkt kommt und wie wichtig der Erhalt von alten Obstsorten ist.“

 

Denn die jungen Leute arbeiten tatkräftig beim Verein Konau 11-Natur mit, be-schneiden im Winter gemeinsam mit den Experten des Vereins und den vielen ­eh-renamtlichen Obstbaumwarten, die rund 3.500 Obstbäume, die der Verein betreut und pflegt. Ebenfalls geht es um das Biosphärenreservat Elbtalaue. Der Hof Konau 11 ist offizielle Informationsstelle für das Biosphärenreservat – zurzeit arbeiten das Team des Vereins an einer neuen Ausstellung über alte Obstsorten.

 

Ab jetzt können sich junge Leute für das nächste FÖJ, beginnend am 1. September 2019, bewerben: online auf der Seite der Alfred-Töpfer-Akademie.

www.nna.niedersachsen.de/foej

 

Sparkasse Lüneburg

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